AutoSPy Diagnosetool AutoSPy wird von UNIGATE CL unterstützt

  • Debugging vom Feinsten
  • UNIGATE CL-Gateways jetzt mit AutoSpy-Schnittstelle
  • Finden Sie seltene, sporadische Fehler
  • Einfach zu erlernen und intuitiv zu bedienen

UNIGATE CL-Gateways jetzt mit AutoSPy-Schnittstelle

UNIGATE CL Gateways von Deutschmann Automation verbinden Automatisierungskomponenten und andere Geräte über ihre serielle Schnittstelle mit allen marktgängigen Feldbussen und Industrial-Ethernet-Systemen. Dabei übernehmen die Gateways für die Hutschienenmontage die Aufgabe von Protokollkonvertern, die die unterschiedlichen Schnittstellen umsetzen. Seit neuestem hat Deutschmann die UNIGATE CL-Geräte mit einer Software-Schnittstelle für das leistungsfähige Diagnosetool AutoSPy ausgestattet, das eine komfortable Überwachung und Auswertung der Prozessdaten ermöglicht.

 

Der Störung auf die Schliche kommen

Wachsender Leistungsumfang und zunehmende Komplexität moderner Automatisierungsgeräte- und Anlagen erfordern auch eine immer leistungsfähigere Mess- und Analysetechnik. Bei komplexen Anlagen können sporadische Ausfälle, Fehlfunktionen oder mangelhafte Interoperabilität einzelner Geräte zur nervenzehrenden Herausforderung für das Service- oder Inbetriebnahmepersonal werden. Geeignete Diagnosewerkzeuge müssen aussagekräftige Prozessdaten liefern und eine übersichtliche Handhabung gewährleisten. Deshalb hat sich Deutschmann Automation bei seinen Protokollkonvertern aus der UNIGATE CL-Serie für das Diagnosetool AutoSPy der GWT-TUD GmbH entschieden. AutoSPy greift über die Debug-Schnittstelle des UNIGATE CL direkt auf das Skript zu, das in diesen Gateways das Endgeräte-Protokoll umsetzt. Mit der Analysesoftware lassen sich wie mit einem Fahrtenschreiber sämtliche ein- und ausgehenden Signale in Echtzeit aufzeichnen. Unterschiedliche Diagrammfunktionen von AutoSPy gestatten die einfache Auswertung der Aufzeichnungen und die übersichtliche Darstellung von Variablen. Durch Langzeit-Mitschnitte und integrierte Suchfunktionen lassen sich dabei auch kürzeste oder extrem selten auftretende Störungen identifizieren.

 

Was ist AutoSPy?

AutoSPy ist ein vielfältig einsetzbares Softwarewerkzeug, das sich nicht nur zur Analyse sporadischer Störungen im laufenden Anlagenbetrieb, sondern auch als Testinstrument während der Entwicklung von Embedded- oder Steuerungssoftware und zur Parametrierung und Optimierung eines Prozesses während der Inbetriebnahme einsetzen lässt. Die Prozessdaten, die untersucht werden sollen, werden durch sogenannte Gerätetreiber aufgezeichnet. Das sind separate Softwaremodule, die genau auf eine konkrete Datenquelle, wie z.B. eine SPS, ein Kommunikationsgerät oder auch softwarebasierte Simulationstools zugeschnitten sind und die Aufgaben der Gerätekommunikation, Datenerfassung und -vorverarbeitung übernehmen. Nach Treibern für die SPS-Serien SIMATIC S5 und S7 sowie für OPC-Server ist der Gerätetreiber für die Protokollkonverter der UNIGATE CL-Serie von Deutschmann Automation das jüngste Produkt der GWT.

 

Auch größte Datenmengen mit AutoSPy kein Problem

Für heutige heterogene Automationslandschaften ist es für die Diagnose von Kommunikationsproblemen zwischen verschiedenen Geräten ein unverzichtbares Feature, dass Daten unkompliziert von verschiedenen Datenquellen zeitgleich in dasselbe Signalspurdokument aufgezeichnet werden können. Treten die Fehler nur selten auf, sind Langzeitaufzeichnungen über mehrere Tage oder Wochen für die Ursachenerfassung oft unverzichtbar. Dabei entstehen meist gewaltige Datenmengen, die AutoSPy automatisch und für den Anwender transparent in Multi-Archive aufteilt, sobald mehr als zwei Gigabyte Signaldaten aufgezeichnet werden.

  

Einzige Begrenzung der Aufzeichnungslänge stellt der verfügbare Speicherplatz auf der Festplatte dar. Damit der Anwender angesichts der großen Datenmenge dennoch die Übersicht behält, verfügt AutoSPy über viele nützliche Funktionen, die speziell auf die Anzeige und Auswertung von mehreren Millionen Datensätzen ausgerichtet sind. So verfügen die persönlich anpassbaren Tabellen- und Diagrammansichten jeweils über eine hierarchische Spurnavigation, mit der jeder beliebige Zeitpunkt innerhalb einer Langzeitaufzeichnung schnell und zielsicher angefahren werden kann. Dabei sorgen Drag & Drop zur Signalanordnung oder multifunktionale Andockfenster für hohe Übersichtlichkeit. Cursoren ermöglichen ein bequemes Ausmessen von Zeitspannen und Signalamplituden. Bis zu 1000 interessante Ereignisse in der Signalspur, z. B. die Überschreitung von Grenzwerten, lassen sich mit sogenannten Flags markieren und mit einer Beschreibung versehen, um diese Stellen später mit einem Klick wiederzufinden. Um das manuelle Sichten der Daten zu unterstützen, lassen sich beliebige Signalkurven übereinanderlegen. Dies ermöglicht schnelle optische Vergleiche von ähnlichen oder zusammenhängenden Signalen, wie beispielsweise von Regel, Führungs- und Stellgrößen in einem Regelkreis. Zudem bietet AutoSPy die Möglichkeit, eigene Lösungen in Form von frei programmierbaren Auswerteskripten in Visual Basic Script zu entwickeln, die flexibel den jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. Die Skripte sind unter anderem in der Lage, programmgesteuert Flags in der Signalspur zu platzieren und auf diese Weise beispielsweise wenige markante Zeitpunkte innerhalb einer mehrwöchigen Messwert-Erfassung zu kennzeichnen. Sollen die gefundenen Anlagenzustände schließlich noch dokumentiert werden, steht dafür eine Druckfunktion zur Verfügung. Sämtliche Signaldaten können auch in externe Applikationen wie DIAdem, FlexPro oder Excel exportiert werden.

Mehr Informationen zu AutoSPy finden Interessierte unter www.autospy.de. Unter dieser Adresse steht auch eine vollwertige AutoSPy-Version zum kostenfreien Download bereit, mit der sich zwei frei wählbare Variablen überwachen lassen. Für einen größeren Leistungsumfang müssen Anwender eine zusätzliche Lizenz erwerben.

 

 Unternehmenshintergrund: GWT-TUD GmbH

Die GWT mit Hauptsitz in Dresden ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen für Wissens- und Technologietransfer, das an der Schnittstelle zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen des Freistaates Sachsen sowie der Industrie tätig ist. Über alle Technologiefelder hinweg bietet sie ihre Leistungen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beratung und Vertrieb sowie Organisation und Management an. Deren Arbeitsgruppe um Prof. Klaus Kabitzsch konzentriert sich insbesondere auf technische Lösungen für die Fabrik- und Prozessautomation sowie die Halbleiterbranche. Mit ihrem etabliertem Analysetool AutoSPy besitzt sie mehr als zehn Jahre Expertise für die Überwachung und Fehler­diagnose der dort eingesetzten Maschinensteuerungen (SPSen) und Feldbusse.